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10.09.2010 19:00 Uhr
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Randerlebnisse beim WRT

 

Busshuttle

Die Gäste sind müde, sie wollen heim!
Drum sollen sie an der Bushalte sein.
Um Viertel vor Zehn soll er fahren nach Plan,
wobei sich am Plan etwas ändern kann.

Die Meier's wohnen im Holiday Inn
und freuen sich, der Bus bringt sie hin.
Sie steh'n an der Straße, es ist schon halb Elf.
Sie wären im Bett gern, möglichst vor Zwölf.

Ein Taxi! Das könnte die Lösung sein.
So steigen Sie in den Wagen ein,
sie steigen aus beim Holiday Inn,
und was sie da sehen macht keinen Sinn.

Da steht der Bus, auf den sie gewartet,
weil er beim Hotel auf Passagiere wartet.

 

Frühstück

Pünktlich um Sieben 100 Ruderer strömen herein
und nehmen das Frühstücksbuffet in Augenschein.
Man sucht einen Platz und bedient sich recht flott,
man ordert Kaffee aus dem großen Pott,
nimmt Eier und Wurst und Käse und Brot.
Da lacht das Herz, keiner leidet Not.
Da greift man zu ? für den ganzen Tag ?
vier Brötchen, ob das wohl reichen mag?
Noch zwei dazu, die essen wir hier,
und was noch fehlt, das bestellen wir.

So langsam ist der Ansturm vorbei,
Käse ist alle, Brötchen noch zwei,
die sollen für die Nachzügler reichen,
die später kommen und hungrig reinschleichen?
Dabei wollten die Landgang-Tourer höflich sein,
denn Ruderer haben's eilig beim Bus zu sein.

Gut, dass noch Nachschub wird gebracht,
mit Brötchen und Käse werden sie satt gemacht.
Sogar für den Wirt, der Hunger leidet,
weil er pausenlos für die Ruderer arbeitet
bleibt noch eins übrig, er strahlt vor Vergnügen.
So'n Rudererfrühstück wird er so schnell nicht mehr kriegen.

 

Rot-Weiß

500 Gäste sind beim WRT zu versorgen.
Von Freitag abend bis Sonntag Morgen
sind wir im Einsatz mit Freude dabei,
damit ein jeder bestens umsorget sei.

Damit man Helfer von Gästen unterscheiden kann
ziehen wir rot-weiß-gestreifte Westen an,
deren rot-weiß-gestreifte Rücken
lauter Kölner Stadtwappen schmücken.

Rot-Weiß steht allen, ob Mann, ob Frau
ob grün-weiß der Verein oder gelb und blau.
Selbst die Kinder, ob groß oder klein
wollen rot-weiß-gestreifte Helfer sein,
die Popkorn rösten und eifrig verkaufen
oder mit leeren Gläsern zum Bierstand laufen,
damit der Platz immer ordentlich ist.
Falls mal einer seine Sachen vergisst
ist ein rot-weißer Helfer schnell bereit
zu suchen, das erspart Kummer und Leid.

Auch die Helferinnen am Kuchenbuffet
trösten die Ruderer besonders nett,
für die die Suppe reichte nicht mehr.
So gab's Kaffee und Kuchen, das half dann sehr
den großen Hunger zu überwinden
und neue Kräfte für's Weiterrudern zu finden,
das sogar vom Fernsehen begleitet war.
Freunde und Verwandte fanden das wunderbar.

So konnte man feiern bis in die Nacht
und allen hat es viel Freude gemacht.
Die kleinen Panne waren schnell vergessen
und am Ende ist's ein tolles Fest gewesen.
Der "Rheinische Abend" und die "Kölschen Westen"
das gefiel den meisten Gästen
Sie werden uns in "Rot-Weiß" begrüßen,
wenn wir Karneval auswärts feiern müssen.

 

Ein hartes Stück Arbeit

Zum zehnten Mal erreichten wir den Winsauer-Preis,
der verliehen wird für sehr viel Ruder-Fleiß,
für die vielen geruderten Kilometer und für die Ausdauer vom Pöppings Dieter.

10 Jahre hat er jeden am Händchen genommen,
der nahe an die Kilometergrenze gekommen,
hat immer wieder mit dem Ruderer telefoniert,
damit er noch schnell eine Abfahrt mitfährt
damit er noch schnell die fehlenden Kilometer macht,
auch wenn er selber im Traum nicht daran gedacht
sich noch einmal für den Pöpping zu schinden
statt daheim die gewünschte Ruhe zu finden.

Und geht es auf das Jahresende zu
ruft Dieter an "Hier fehlst noch Du!
Du solltest wirklich noch mal rudern,
anstatt zu Hause rum zu ludern.
Raff schnell dich auf, gib Dir nen Tritt
und mach die nächste Abfahrt mit".

Es war'n schon ganz schön harte Sachen
jedem Ruderer auch klar zu machen,
dass der CfWP sein Ziel verfehlt,
wenn nicht jeder sich ein bisschen quält!
Doch nun, lieber Dieter, sei Dir gedankt.
Der Preis hängt für immer an unserer Wand!

 

Elisabeth Salomon