Die nächsten Wochen...
10.09.-12.09.2010 00:00 Uhr
30. Inselsternfahrt... [mehr]
10.09.2010 19:00 Uhr
Kameradschaftsabend... [mehr]
11.09.2010 19:00 Uhr
Festveranstaltung mit Siegerehrung... [mehr]
12.09.2010 10:00 Uhr
Frühschoppen... [mehr]
17.09.-19.09.2010 00:00 Uhr
45. Wanderrudertreffen 2010 in Kleve... [mehr]
25.09.2010 07:00 Uhr
Clubwandertag... [mehr]
25.09.2010 10:00 Uhr
Arbeitsdienst 3 (Haus & Hof)... [mehr]
01.10.2010 19:30 Uhr
Clubabend... [mehr]
09.10.2010 15:00 Uhr
Abfahren/Absegeln... [mehr]
24.10.2010 00:00 Uhr
Abrudern... [mehr]
25.10.2010 19:00 Uhr
Beginn des Hallensports... [mehr]
30.10.2010 07:00 Uhr
Auskranen... [mehr]
05.11.2010 19:30 Uhr
Clubabend... [mehr]

Niederrheinimpressionen 2008

Unsere diesjährige „Cracktour" startete am 1.August 2008 mit 15 Teilnehmern in drei Booten von der Haustür aus in Porz. Das angestrebte Ziel war Emmerich kurz vor der holländischen Grenze. Bereits vor drei Jahren absolvierten wir die gleiche dreitägige Abfahrt und hatten den enormen Wellengang und die ab Duisburg begegnenden stetig größer werdenden Schiffe in „guter" Erinnerung.

Angesagt war „Gepäck im Boot" (diesmal war auch keiner mit einem Trolly zur Abfahrt erschienen), da ein Begleitfahrzeug die Kosten doch enorm in die Höhe getrieben hätte.

Unsere erste Tagesetappe lautete Neuss. Die 60 Kilometer mit Unterbrechung einer Mittagspause im Dormagener Piwipp gab uns den richtigen Einstieg. Zweihundert Meter vor dem Dormagener Bootssteg warteten zwei hohe Wellen auf Einlass. Das Ende vom Lied war Aussteigen auf der angrenzenden Sandbank und halt Wasser ablassen. Dank der wasserdichten Verpackung unserer Sachen war die Sache schnell vergessen. Gestärkt mit Apfelpfannkuchen und diversen anderen Leckereien ging es weiter nach Neuss. Nach einem tollen Abendessen im Lokal des Neusser- Rudervereins freuten wir uns auf unser Nachtlager in der nicht weit entfernten Tagungsstätte der Telekom.

Der zweite Tag mit einer 75 Km- Etappe führte uns zur Mittagspause nach Duisburg. Da es immer schwieriger wird, geeignete Ausstiegsstellen passend zum Zeitplan des Rudertages zu finden muss immer mehr in die Trick- oder Improvisationskiste gegriffen werden. Herr Schimanski - nicht der Horst vom Tatort sondern der vom Yacht-Club Duisburg- hatte unsere Not erkannt und sich freundlicher Weise im Vorfeld bereit erklärt, uns zur Mittagspause mit Grillgut und Trinkbarem zur Verfügung zu stehen. Die vor drei Jahren noch bestehenden Gastronomie gab es nicht mehr. So erwartete uns ein Grill-Event vom Feinsten. (Dem Duisburger Schimanski sei Dank).

Nach vielen hohen Wellen und abgebauten Stresshormonen erblickten wir die Wacht am Rhein. Aber was war das? Hochwasserschutz war angesagt. Vom Strand aus erstreckte sich eine Riesenbaustelle mit Spundwänden. Was tun? Der herbeitelefonierte Hotelbesitzer wies uns von seiner bevorzugten Aussicht den richtigen Kletterpfad quer durch die Lehmberge.
Übernachtet und gespeist haben wir prima - nur der sonst so tolle Ausblick war leider etwas eingeschränkt.

Die letzten 43 KM nach Emmerich wieder mit viel Wellen und stetig mehr werdender Bewölkung vergingen wie im Flug. Unsere „Jungs" vom Bootstransport erwarteten uns im Sporthafen von Emmerich, wo schnell alles aufgeladen wurde. Beim anschließenden Kaffeeklatsch entluden sich die ersten Regengüsse. Während der Heimfahrt mit der Bahn sahen wir den Dingen ganz gelassen entgegen. „ Et hät noch immer jot jejange".

Nach dem abendlichen Abfragen unserer Mails erwartete uns eine große Überraschung. Wir wurden beobachtet. Eine Spaziergängerin fotografierte unseren Trupp hinter Duisburg vom Ufer aus und war durch die ihr gebotene Idylle total begeistert. Ihr „nehmt mich mit" haben wir leider nicht gehört. Durch googeln erfuhr sie unser Domizil und übermittelte die Bilder.

Resümee : eine schöne Tour, konträre Landschaft - mal alles grün und platt, daneben Industrie. Wir kommen wieder.

 

Birgit Boßhammer