| Die nächsten Wochen... |
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| 10.09.-12.09.2010 00:00 Uhr 30. Inselsternfahrt... [mehr] |
| 10.09.2010 19:00 Uhr Kameradschaftsabend... [mehr] |
| 11.09.2010 19:00 Uhr Festveranstaltung mit Siegerehrung... [mehr] |
| 12.09.2010 10:00 Uhr Frühschoppen... [mehr] |
| 17.09.-19.09.2010 00:00 Uhr 45. Wanderrudertreffen 2010 in Kleve... [mehr] |
| 25.09.2010 07:00 Uhr Clubwandertag... [mehr] |
| 25.09.2010 10:00 Uhr Arbeitsdienst 3 (Haus & Hof)... [mehr] |
| 01.10.2010 19:30 Uhr Clubabend... [mehr] |
| 09.10.2010 15:00 Uhr Abfahren/Absegeln... [mehr] |
| 24.10.2010 00:00 Uhr Abrudern... [mehr] |
| 25.10.2010 19:00 Uhr Beginn des Hallensports... [mehr] |
| 30.10.2010 07:00 Uhr Auskranen... [mehr] |
| 05.11.2010 19:30 Uhr Clubabend... [mehr] |
Frauentour 2008 Saar/Mosel
Beim 3. Mal schon Tradition (Birgit sei Dank):
12 Frauen aus 4 Vereinen machten sich am 27. Juni streng getrennt vom 6er Häufchen Männer auf gen Südwesten, investierten in Bildung (Führung in Trier) und Kulinarisches (Apfelstrudel in Saarburg) um ihr Lager in Ockfen in der Klostermühle aufzuschlagen.
Dermaßen vorbelastet ging der Abend weiter; es wurde die Erfahrung einer Weiterbildung in Saarweinen gemacht und (einzigartig - zumindest lokal) in Wunder. Geküsst wurde der Frosch, ein Prinz erschien und .... moderne Zeiten: zwar gut situiert aber schon vergeben. Aber laut Prinzessin verhandelbar ???? Aber es war ja auch eine Frauentour gebucht und dabei sollte es auch gefälligst bleiben. Pech für den Prinzen!
Lyrik gab's an diesem Abend auch noch (das hatte aber nichts mehr mit dem vermeintlichen Hochadel zu tun, sondern mehr mit dem Nachtmahl: Dicke Bohnen mit Speck):
Laute Fürze stinken nicht
aber die Leisen
die dreimal um das A...loch kreisen
und dann zur Erd' herniedersinken
Ich sag dir wahrlich - ja, die stinken!
Am nächsten Morgen gings per Bahn nach Merzig (es ist schon manchmal erstaunlich wieso man auf diesem Weg 20 Minuten braucht und im Boot einen ganzen Tag!)
Das "Männer-Häufchen" hatte die Boote planmäßig und mit allem Zubehör am dortigen Drachenbootverein abgelegt. Nach diversen Trage- und Rumlaufereien konnten wir auch starten, der Wind blies natürlich aus der falschen Richtung und Wolken gab's auch genug. Vorbei in Dreisbach an einer "Geheimfähre" (im Wahrsager ist sie nicht drin) konnten wir dann, mittlerweile mit Sonne, die Schönheiten der Saarschleife bestaunen. Wahrscheinlich zu lang gestaunt: dem Schleusenwärter in Mettlach war unser 2er+ wohl zu lahm und er schlug uns sozusagen die Tür vor der Nase zu. Getröstet wurden wir dann mit einer Alleinschleusung in der großen Kammer. Versteh's mal Eine oder auch Einer! Kurz hinter Mettlach am Kanuclub gibt's 'nen prima Biergarten und wir konnten uns an einem "Elfmeter" (Euro 2008 lässt grüßen) Abtei-Bräu laben. Der Fahrtenkasse sei's gedankt! Der Rest war mit 20 Kilometern noch ziemlich lang, dank Wetterverbesserung wurden wir an der noch anstehenden Schleuse beim obligatorischen Warten so richtig gebraten.
Aber irgendwie haben wir's nach Saarburg geschafft und fühlten uns gar nicht so schlecht dabei. Zurück in Ockfen gab's ein 60-jähriges Brautpaar zu bewundern und diverse Rosé, die aber glücklicherweise jünger.
Am Sonntag wurden nach einem opulenten Frühstück erst mal Autos nach Trier gefahren und der Rest machte sich zu Fuß auf den Weg nach Saarburg.
Die Boote sahen auch erholt aus und so konnten wir - nachdem endlich der Mensch mit dem Schlüssel für die Örtlichkeit am Bootshaus auftauchte (viel Frühstück = viel Kaffee) - in See bzw. Saar stechen. Die nächste Schleuse bewältigten wir mit Bravour, gingen auf Treppen-Entdeckungsreise zwecks dringend notwendiger Pause und wurden später auf der Mosel von einem Holländer nahezu verwöhnt, der uns die Pforten zum yachthäflichen Toilettenhäuschen öffnete. Die Stunde Wartezeit vor der Schleuse Trier ("wir haben ja Zeit, nur keine Eile") verbrachten wir u.a. mit Vorstellung, wie sich die Herde Gänse am Ufer wohl in ein paar Monaten fühlen würde, nämlich gut durch ... Aber auch das hatte ein Ende und wir konnten - dem Nikolaus huldigend - den Trierer Ruderverein noch vor dem Ansturm auf die nahe gelegene Public-Viewing-Meile entern.
Die Zeit reichte noch für ein kleines Stück Kuchen bevor die Herrlichkeiten samt Anhänger auftauchten (deren Reise ging von Saarbrücken nach Mettlach) und wir unseren Bootspark wieder aufluden. Und dann ging's wieder ab nach Köln, rechtzeitig vor dem Finale zu Hause sein ...
Das haben wir geschafft und deswegen war auch (fast) alles perfekt. Nur das mit dem Hochadel, da sollte noch mal drüber nachgedacht werden ...
Gaby Reger
