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Tourbericht: Monika Westfeldvon

Wie schnell die Zeit vergeht! Letztes Jahr schrieb ich noch, nach der Tour ist vor der Tour und nun ist genau diese Tour auch schon wieder vorbei…

Wir machten uns an Fronleichnam mit 9 Damen um 6.30h auf den Weg in Richtung Schweinfurter Ruderclub.

Dieses Mal gab es eine Premiere, denn zwei unserer Ruderinnen haben sich dankenswerterweise das Fahren mit Anhänger angeeignet und wir benötigen somit keinen männlichen Chauffeur mehr! Dies macht uns deutlich unabhängiger und spart auch eine Menge Geld.

Frohgemut ging es also in aller Herrgottsfrühe mit unseren beiden Booten in Richtung Frankenland, das wir mit einer kurzen Lade-/Kaffeepause um die Mittagszeit erreichten.

Die Boote liegen am Schweinfurter Ruderclub bereit … es kann losgehen!

Die Boote wurden abgeladen, aufgeriggert und zu Wasser gelassen. Die Autos mitsamt dem Hänger wurden nach Volkach, unserem Etappenziel, versetzt. Dann konnte es endlich losgehen, denn 27,3 km und 3 Schleusen lagen noch vor uns.

Bei starkem Gegenwind, Regen und kühlen Temperaturen erreichten wir Volkach. Von dort aus fuhren wir mit den Autos und mit Hänger zu unserem Hotel in Kitzingen. Es war für uns der pure Luxus, dass wir 3 Nächte im selben Bett schlafen konnten und unser Gepäck nicht in den Booten transportieren mussten. Unser sehr schönes Hotel verwöhnte uns mit einem guten Frühstück, leckerem Essen und köstlichen Getränken.

Unser Kellner nahm auch Sonderwünsche wie Zeitteller, Spargel mit Wurstsalat oder Digestiv ohne Gedöns mit Contenance zur Kenntnis.

am Morgen an unserer Einsetzstelle in Volkach

Am nächsten Tag ging es dann morgens per Taxi zurück nach Volkach, wo wir von der Barkeneinsatzstelle zu unserem Mittagsziel in Sommerach losruderten. Auf dieser Teiletappe hatten wir das schönste Stück des Mains vor uns.

Bootsschleuse Volkach

Nach dem Durchfahren der Bootsschleuse ging es auf den Altmain. Hier ist der Main sich selbst überlassen und von sehr viel Natur umgeben. Es gibt sogar Stromschnellen, denen es gilt, auszuweichen.

In Sommerach pausierten wir in der Gaststätte eines sehr schönen Campingplatzes. Nach der Mittagspause meinte es Petrus nicht so gut mit uns und schickte uns einen Hagelschauer.

Nach insgesamt 24,1 geruderten Kilometern erreichten wir Kitzingen. Zu Fuß ging es ins Hotel, und da wir noch Zeit hatten, erkundeten wir bei einem Spaziergang das schöne Städtchen.

Der Altmain – die schönste Eteappe unserer Tour

Der 3. Tag bescherte uns eine schöne Tagesetappe von Kitzingen bis zum akademischen
Ruderklub in Würzburg. Es handelte sich um unsere längste Etappe von 33,4 km.

Vier Schleusen waren an diesem Tag zu bewältigen, drei davon vor der Mittagspause. Wir haben die drei Schleusen vor der Pause mit einem sehr netten Motorbootfahrer geteilt, der uns in der dritten Schleuse sogar eine Flasche Sekt spendiert hat. Diese haben wir uns dann in der Mittagspause in Winterhausen redlich geteilt, bevor wir in Julies Biergarten einkehrten, der für uns extra früher öffnete.

Mittagspause in Winterhausen

Die letzte Etappe führte uns ohne Pause von Würzburg zum Zellinger Ruderclub, wo wir nach 17,9 km die Boote letztmalig für diese Tour aus dem Wasser holten und für den Transport fertig machten. Die Autos und der Anhänger wurden aus Würzburg geholt, die Boote verladen und es ging – oh Wunder – ohne Stau Richtung Heimat.

(Unsere letzte Etappe führt uns von Würzburg bis Zellingen.)

Unsere letzte Etappe führte uns von Würzburg nach Zellingen

Wir danken wie immer unserer Fahrtenleitung für die tolle Organisation, der ausgeklügelten Logistik und für das sehr gut ausgesuchte Hotel. Unser Dank gilt auch den Fahrerinnen, die die Autos und den Hänger von Ziel zu Ziel fuhren und somit unsere Tour ermöglichten.
Es war eine sehr harmonische Rudertour mit einem tollem, eingespielten Team. Das Bootshandling geht uns auch immer besser von der Hand, und auch die Boote wurden ob unserer gewonnenen Routine immer leichter…..Ist ja nur Luft drin!

Die Boote sind verladen … es geht wieder nach Hause.

Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, dann haben wir Jubiläum !!! Unsere 10.Damentour steht an!

Es heißt also wieder, nach der Tour ist vor der Tour.